Makrofotos mit dem Makro-Objektiv

Ein Makro-Objektiv hat zahlreiche Vorteile

Makro-Objektive sind für Makrofotografie Anfänger am besten geeignet

 

Viele Makrofotografie Anfänger kaufen sich kein Makro-Objektiv. Und fotografieren mit Nahlinsen oder Zwischenringe. Wenn du ein Makro-Objektiv verwendest, bemerkst du den Unterschied. Für Makrofotos reichen Zoom-Objektive, Nahlinsen, Zwischenringe, Balgengeräte oder Retroadapter (Umkehrringe) aus. Doch damit gehst du Kompromisse ein.

Die Bildqualität leidet. Und es ist umständlicher. Über die vor und Nachteile wird überall berichtet. Für Makrofotografie Anfänger ist ein Makro-Objektiv am einfachsten zu verwenden. Du erhältst die beste Bildqualität. Und du kommst einfach zum Ziel. In der Makrofotografie gehst du genug Kompromisse ein. Da ist ein Makro-Objektiv die beste Lösung.

 

Ein Makro-Objektiv hat zahlreiche Vorteile

 

Du schraubst es an deine Kamera und du legst mit dem fotografieren los. Du sparst dir das Anschrauben von Zwischenringen, Vorsatzlinsen und den Retroadapter. Du rechnest nicht kompliziert aus, welche Stärke bzw. Länge von Zwischenringen du brauchst. Deine Kamera verschmutzt innen nicht so leicht. Durch das viele Wechseln und anschrauben von unnötigem Fotozubehör passiert das schnell. Der Kamera Sensor bleibt länger sauber. Ein kurzes Makro-Objektiv verwendest du zwischendurch für andere Aufnahmen. Du brauchst das Objektiv nicht zwingend wechseln. Mit einem Makro-Objektiv fotografierst du zusätzlich Menschen oder größere Tiere. Es eignet sich für Porträts.

 

Auf vielen Objektiven steht Makro drauf, obwohl es kein Makro-Objektiv ist

 

Der Name Makro ist nicht geschützt. Die Hersteller dürfen viele Objektive beschriften. Normale Objektive haben oft optische Fehler. Bei Makro-Objektiven ist das weniger der Fall. Leihe dir für den Anfang ein richtiges Makro-Objektiv aus und teste es.

 

Makro-Objektive gibt es für Kameras mit Wechsel-Objektiven

 

Bei einer Spiegelreflexkamera oder einer Systemkamera verwendest du am besten ein Makro-Objektiv. Eine Kamera mit Wechsel-Objektiven ist für die meisten Makroaufnahmen geeignet. Ohne Wechsel-Objektive sind viele Makrofotos nicht zu meistern. Normale Objektive haben einen Abbildungsmaßstab um die 1: 8. Der Makrobereich fängt bei einem Abbildungsmaßstab von 1: 1 an. Makro-Objektive sind für kleine Motive. Mit Makro-Objektiven fotografierst du deine Motive formatfüllend groß. Makro-Objektive gibt es als Festbrennweiten zwischen 35 und 200 Millimeter. Sie haben einen Abbildungsmaßstab von 1: 2 oder 1: 1. Sie sind bis auf Ausnahmen Festbrennweiten. Mit Makro-Objektiven zoomst du nicht. Makro-Objektive sind für den Nahbereich gebaut. Sie zeichnen die feinen Details von winzigen Motiven ab. Sie lösen höher auf. Die Bildqualität ist besser. 

 

Mit einem Makro-Objektiv stellst du exakt scharf

 

Normale Weitwinkel oder Teleobjektive, sind für die Ferne (auf unendlich) optimiert. Bei Makro-Objektiven ist der Fokusweg fein eingeteilt. Beim manuellen Fokussieren drehst du viel. Das macht den Autofokus langsam. Er legt eine größere Strecke zurück. Dafür stellst du exakt scharf. Viele Makro-Objektive haben einen Schalter. Damit stellst du den Fokusweg ein, der freigegeben wird. Das gilt für den Autofokus, nicht für den manuellen Fokus. Um Motive nah zu fotografieren, stellt das Objektiv scharf, wenn du nah am Motiv bist. Makro-Objektive sind dafür geeignet. Sie sind für Nahaufnahmen berechnet. Ein Makro-Objektiv stellst du stufenlos ein. Du fotografierst von der Ferne bis zum Abbildungsmaßstab 1:1. 

 

Weiteres über die Makro-Objektive folgt in Kürze