Makrofotografie im Herbst

Entdecke bunte Herbstmotive in der Natur - Finde Inspiration

Bunte Blätter und Herbstfrüchte laden zum Makro Einzelcoaching ein

 

Stell dir deine fertigen Makrofotos vor und wie du deine Herbstmotive fotografierst. Die folgende Liste gibt dir Tipps und soll dich inspirieren. Mit allen Punkten bekommst du stimmungsvolle Aufnahmen von einfachen Naturmotiven.

 

Mit dieser kleinen Anleitung setzt du jedes Motiv in Szene

 

  • Fotografiere ein Herbstmotiv.
  • Oder mehrere gleiche.
  • Kombiniere verschiedene Motive.
  • Nimm Motive im Tageslicht auf.
  • Fotografiere mit Blitzlicht im Schatten.
  • Oder beleuchte sie mit einer Taschenlampe.
  • Fotografiere Herbstmotive im Tageslicht, von vorne.
  • Mit Streiflicht von der Seite.
  • Oder im Gegenlicht.
  • Fotografiere Herbstmotive abgeschattet.
  • Im Regen.
  • Oder im Nebel.
  • Fotografiere Herbstmotive über dir.
  • Auf deiner Augenhöhe.
  • Am Boden.
  • Oder auf einem schönen Untergrund.
  • Fotografiere auf Augenhöhe von deinem Motiv.
  • Fotografiere dein Motiv von unten.
  • Oder von oben herab aus der Vogelperspektive.
  • Das gilt für passende Motive und ist die Ausnahme.
  • Fotografiere Formatfüllende Motive.
  • Oder winzige teile von einem Motiv.

 

Für herbstliche Makro und Nahaufnahmen, eignen sich alle Naturmotive

 

Du findest sie im Wald, Feld und im Park.

 

Bei Herbst Makros kommt es auf die Farben, Kontraste und die Perspektive an

 

Wie du die Makromotive in Szene setzt ist wichtig. Die Perspektive spielt eine Rolle, um das Foto zu gestalten. Auf dem Boden ist es im Herbst nasskalt. Und es ist ungemütlich zu sitzen. Viele Makromotive sind Bodennah, wie im Sommer. Deshalb brauchst du wetterfeste Kleidung und eine große Plastiktüte. Lege dir ein wetterfestes Sitzkissen oder eine ISO Matte zu. Und knie dich darauf.

 

Bei Herbst Makros kommt es auf das Licht an

 

Mit dem Licht setzt du die bunten Motive in Szene. Sammele Naturmotive und bastele Figuren. Fotografiere sie auf einem dekorierten Naturuntergrund. Und drucke von den Fotos Postkarten, Kalender oder Wandbilder. Solche Motive sind ein Hingucker. Große Motive, wie gebasteltes auf Naturuntergrund fotografierst du am besten als Nahaufnahme. Bei Nahaufnahmen bekommst du wie bei Makrofotos einen freigestellten Hintergrund. Wenn, du eine mittlere bis offene Blende einstellst. Und der Hintergrund vom Motiv weit weg ist. Im Herbst ist es teilweise windig. Und du brauchst Pflanzen-Klammern.

 

Lenke das Tageslicht mit Reflektoren

 

Wenn, du alleine unterwegs bist, brauchst du eine Befestigung für deinen Reflektor. Verstaue dein Fotozubehör in einen Rucksack. Und transportiere es bequem. Die meisten Herbstmotive sind ruhige Motive. Bereite das Fotografieren in Ruhe vor.

 

Im Herbst findest du wenig Insekten

 

Wenn es nasskalt oder neblig ist verstecken sich Insekten unter Blättern, Steinen und Wurzeln am Boden.

Und auf Pflanzen und Bäumen. Sei achtsam damit du kein Tier verletzt.

 

  • Bei Sonnenschein fliegt der Admiral Schmetterling (Vanessa atalanta) 
  • Und du siehst Marienkäfer (Coccinellidae) 
  • Wenn, es feucht ist kriechen Schnecken
  • Es gibt Brackwespen, (Braconidae)
  • Schlupfwespen, (Ichneumonoidea)
  • Rüsselkäfer, (Hylobius abietis)
  • Spinnen und Würmer
  • Auch einzelne Wespen und Hornissen siehst du an sonnigen Tagen
  • Die Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus) 
  • Und die Schwebfliege (Eristalis tenax) ist ebenfalls unterwegs
  • Und Wanzen.
  • Ein paar Libellen. (Große Heidelibelle – Sympetrum striolatum) und viele weitere Insekten

 

Insekten verstecken sich und kommen an sonnigen Tagen raus

 

Im Herbst dauert es länger ein Motiv zu entdecken. Das gilt bei Insekten wie bei Pflanzen. Und du meinst, es gibt nichts zum Fotografieren. Wenn, du regelmäßig nach draußen gehst und fotografierst, entdeckst du das, was dir bisher verborgen blieb.

 

Im Herbst ist die Zeit der Pilze

 

Leuchte Pilze beim Fotografieren mit einer Taschenlampe an. Verwende eine Taschenlampe mit einem warmen Farbton. Du brauchst eine Befestigungshilfe. Die Taschenlampe rutscht ohne eine Halterung auf schiefen Waldböden. Und an einem Abhang weg. Verwende außerdem einen Reflektor. Und nehme eine Pinzette mit. Die brauchst du, um Makromotive zu säubern. Und denke daran, viele Pilze sind giftig.

 

Gestallte beim Pilze Fotografieren eine dekorative Umgebung

 

Entferne störende Blätter oder Grashalme. Und stelle beim Fokussieren auf die vordere Hutkante, bei einem Pilz scharf. Richte die Kamera gerade aus. Und achte darauf das die Ränder vom Pilz scharf sind. Dann ist der Pilz in der Schärfeebene.

 

Verwende ein kleines Stativ oder einen Bohnensack

 

Wenn der Boden nass ist, sind Stativ Aufnahmen. Oder ein Bohnensack für die Kamera zu empfehlen. Durch das schwache Herbstlicht ist ein Stativ sinnvoll wenn, es windstill ist. Viele Kameras rauschen bei einen ISO Wert von 1600. Wenn, du deine herbstlichen Makromotive an trüben Tagen Freihand fotografierst. Und eine geschlossene Blende brauchst. Dann ist ISO 1600 zu wenig. Dann brauchst du zwei synchronisierte Blitze. Für Aufnahmen mit einem Stativ oder mit dem Bohnensack reicht eine starke Taschenlampe für ein Zusatz Licht. Eine Taschenlampe, die sich dimmen lässt. Eine bei der du die Lichtstärke regulierst.

 

Bei Regen brauchst du einen Kameraschutz und bei Wind ein Lichtzelt

 

Fotografiere Makromotive in einem Lichtzelt. Fotografiere mit der Kamera durch das Fenster. Oder bei der offenen Seite. Und leuchte mit der Taschenlampe von außen durch den Nylon Stoff. Wenn du ein Lichtzelt verwendest, brauchst du keinen Diffusor für die Taschenlampe. Durch den weisen Nylon Stoff ist das Licht weich. Ohne Lichtzelt ist ein kleiner Diffusor für deine Taschenlampe wichtig. Um harte Schatten zu vermeiden. Bastele dir einen Diffusor aus einem weisen stück Stoff.

 

Richte die Taschenlampe oder die Blitze aus der natürlichen Lichtrichtung aus

 

Beleuchte dein Motiv mehr von oben leicht seitlich. So wie die Sonne scheint. Bei zwei Blitzen von beiden Seiten und leicht seitlich. Damit vermeidest du harte Schatten. Wenn du bei deinen Herbstmotiven einen Schatten willst, um das Motiv zu gestalten, achte darauf, dass der Schatten beim Fotografieren komplett auf dem Bild ist. Ein knapp angeschnittener Schatten ist wie ein knapp angeschnittenes Motiv. Richte den Schatten mit dem Motiv im goldenen Schnitt aus.

 

Fotografiere im Gegenlicht mit offener Blende

 

Ein leichtes Bokeh sieht künstlerisch aus. Ein Pilz oder eine Pflanze, im Gegenlicht der Sonne strahlt mit einem Hintergrund Bokeh. Verwende ein Makroobjektiv oder eine lichtstarke Festbrennweite. Öffne bei lichtstarken Objektiven die Blende. Fotografiere bunte Blätter im Gegenlicht aus verschiedenen Perspektiven. Fange warme Sonnenstrahlen ein. Mit dem Herbstlicht setzt du Makromotive in Szene. Farben und Kontraste heben deine Motive vom Hintergrund ab. 

 

Herbstmotive wie der gemeine Schneeball, Hagebutten oder Eicheln

 

Sie strahlen in der Sonne und eignen sich zum Fotografieren. Schatte sie mit einem Diffusor ab. Durch die Sonne bekommen sie helle ausgebrannte stellen. Verwende für abgeschattete Makromotive oder Motive im Gegenlicht die Belichtungsmessung. Verwende die Spotmessung oder die Selektivmessung der Kamera.

 

Im Herbst gibt es Spinnen

 

Fotografiere ein Spinnennetz mit Regentropfen. Spinnen findest du im Wald an Ästen. Ein Spinnennetz im Gegenlicht mit Bokeh, setzt die Spinne in die goldene Mitte.  

 

Beim Makro Einzelcoaching zeige ich dir, wie du deine Herbstmotive gestaltest

 

Du findest viele Motive, die dir früher nicht auffielen. Und du bekommst zahlreiche Ideen.